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DOK.fest München – Am Vormittag

Das 41. Internationale Dokumentarfilmfestival München präsentiert am Vormittag Höhepunkte aus dem Festivalprogramm. Jeweils nach dem Film gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Expertinnen und Experten.

  • Einstein 28, Bildungszentrum der Münchner Volkshochschule am Max-Weber-Platz, 9.30 Uhr
  • Tickets: € 12.– (ermäßigt: € 10.–, Supporter-Ticket: € 15. –) je Vorstellung, Tageskasse vor jeder Vorstellung im Einstein 28 (30 Minuten vor Beginn) und über www.dokfest-muenchen.de 
  • Kontakt über die Münchner Volkshochschule: Dorothee Lossin, dorothee.lossin@mvhs.de; Telefon: (089) 48006-6728

Weitere Infos auch unter: www.dokfest-muenchen.de 

Eine Kooperation zwischen DOK.fest München und der Münchner Volkshochschule.

Wettbewerbs-Highlights aus Deutschland

Freitag, 8. Mai 2026, 9:30 Uhr

DAS GEWICHT DER WELT (THE WEIGHT OF THE WORLD) 

Regie: Deutschland, 2026, Florian Heinzen-Ziob, 93 Min., OmeU

Modelle, Berechnungen, Proben: Die Fakten zum Klimawandel liegen auf dem Tisch, doch die Politik will sie nicht sehen. Angesichts dieses Dilemmas entscheiden sich drei Wissenschaftler*innen, das Labor zu verlassen und aktivistisch zu werden. Maria, Sebastian und Nana setzen ihr Wissen ein, um die Integrität zwischen Gefühl und Ratio zu wahren. 

Models, calculations, samples: the facts about climate change are on the table, but politicians refuse to acknowledge them. Faced with this dilemma, three scientists decide to leave the laboratory and become activists. Maria, Sebastian, and Nana use their knowledge to maintain integrity between emotion and reason. 

Anja Klauck / DOK.fest München 

Montag, 11. Mai 2026, 9:30 Uhr

BECOMING KIM 

Regie: Deutschland, Südkorea, 2026, Susanne Kim, 92 Min., OmeU

Als Jeong Rae nach Korea zurückkehrt, um ein Hähnchenrestaurant zu eröffnen, gerät Susannes Ehe ins Wanken. Sie richtet die Kamera auf ihr eigenes Leben, um zu verstehen, wie Liebe unter diesen Bedingungen weitergehen kann. Mit feiner Beobachtungsgabe und klug inszenierten Selbstporträts begleitet sie ihre Beziehung zwischen Leipzig und Korea. 

As Jeong Rae returns to Korea to open a chicken restaurant, Susanne's marriage begins to falter. She directs the camera at her own life to understand how love can prevail under these circumstances. With keen observation and cleverly staged self-portraits, she chronicles her relationship between Leipzig and Korea. 

Maya Reichert / DOK.fest München

Dienstag, 12. Mai 2026, 9:30 Uhr

WHEN PIGS FLY 

Deutschland, 2026, Denise Riedmayr, 80 Min., OmeU 

Ist das Schwein ein Nutztier? Oder doch was zum Liebhaben? Und wenn Schweineherzen bald in Menschen transplantiert werden können, stellen sich dann nicht noch ganz andere Fragen? Verwischen die Grenzen zwischen den Spezies? Ein Film zwischen Uni-Labor und Gnadenhof, der nie belehrt, sondern kluge Fragen stellt und Erstaunliches entdeckt. 

Pigs as farm animals? Or perhaps something to cuddle? And if pig hearts can soon be transplanted into humans, won't that raise entirely new issues? Are the boundaries between species becoming blurred? A film set between a university laboratory and an animal sanctuary that never attempts to lecture, but instead poses insightful questions and uncovers some astonishing discoveries. 

Jan Sebening / DOK.fest München 

Mittwoch, 13. Mai 2026, 9:30 Uhr

HUNDERTZWÖLF 

Deutschland, 2026, August Pflugfelder, 80 Min., OF (Deutsch) 

Wer nimmt ab, wenn man die 112 wählt? In Berlin sind das die Mitarbeitenden in der riesigen Notruf-Leitstelle der Feuerwehr. Neulinge fassen Fuß oder geben auf, alte Hasen unterstützen aus dem Hintergrund. Alles kann zu jeder Minute passieren. Und dann kommt Silvester. Ein konzentriertes Direct-Cinema-Kammerspiel, ein Porträt der Stadt am Telefon. 

Who picks up when you dial 112? In Berlin, it’s the staff at the fire department’s massive emergency call center. Newcomers are finding their way or giving up, while veterans provide support from the background. Anything can happen at any moment. And then New Year’s Eve arrives. A focused, intimate direct-cinema production, a phone-based portrayal of the city. 

Ysabel Fantou / DOK.fest München

Freitag, 15. Mai 2026, 9:30 Uhr

HAUS 4 

Deutschland, 2026, Philipp Schaeffer, 70 Min., OmeU 

Wie genau wollen wir hinsehen, wenn es um ein so schmerzhaftes wie verstörendes Thema geht: Jugendliche als Gewalttäter? Ein Jahr lang hat der Filmemacher im Justizvollzug die jungen Straftäter begleitet. In der Ausbildung, in der Freizeit und in ihrer Therapie. Eine Nahaufnahme und ein eindringlicher Appell, nicht wegzusehen. 

How closely are we willing to look when it comes to a subject as painful as it is disturbing: juveniles as perpetrators of violence? For a year, the filmmaker followed young offenders in the correctional system—during their training, in their free time, and in their therapy sessions. An intimate portrait and a powerful plea to not look away. 

Jan Sebening / DOK.fest München

 

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